Wer kann von der Nutzung der Online-Proctoring-Technologie profitieren? Jeder, der Fernprüfungen durchführen möchte, sei es im Bildungs- oder Organisationskontext.
Wie funktioniert es? In diesem Artikel werden wir einen tiefen Einblick in die Struktur und den Betrieb der Constructor's Proctor-Lösung, einer KI-gestützten Online-Proctoring-Plattform, sowie die wichtigsten Phasen für Online-Prüfungen geben.
Die Online-Proctoring-Erweiterung funktioniert über einen Browser, ohne dass zusätzliche Installationen erforderlich sind. Der Dienst ist in ein Testsystem integriert – LMS (Lernmanagementsystem). Der Proctor-Dienst wird als SaaS (Software as a Service) angeboten, und die gesamte Infrastruktur wird in Cloud-Diensten gespeichert. Studenten müssen nichts auf dem Computer installieren. Einfach den Browser öffnen, den angegebenen Link aufrufen, die System- und Identitätsauthentifizierung bestehen und mit der Prüfung beginnen.
Basierend auf unserer Erfahrung ist die Desktop-Version das einzige Gerät, das zuverlässige Ergebnisse liefert, daher empfehlen wir sie unseren Kunden immer dringend. Die mobile Version bietet dem Benutzer zu viele Möglichkeiten, das System auszunutzen. Wir verstehen jedoch, dass es in einigen Fällen nicht möglich ist, einen Computer zu verwenden, z. B. wenn Feldarbeiter in einem abgelegenen Werk oder einer Fabrik sind.
Das Proctoring-System fordert den Zugriff auf die Kamera und das Mikrofon an und überprüft deren Funktionalität sowie die Stabilität der Internetverbindung, das Vorhandensein eines zweiten Bildschirms und alle Versuche, den Bildschirm zu simulieren oder zu imitieren. Wenn das System alle Tests besteht, müssen die Studenten den Identifikationsprozess durchlaufen: ein Foto von sich selbst mit einem Ausweisdokument (Führerschein, Studentenausweis oder Kreditkarte) aufnehmen und senden.
Anschließend kann der Student mit der Prüfung beginnen. Gleichzeitig erfasst das Online-Proctoring-System Informationen aus drei verschiedenen Quellen:
Nach Abschluss der Prüfung sammelt und kombiniert das Online-Proctoring-System Informationen aus allen Quellen zu einem einzigen kombinierten Datensatz.
Während der Prüfung beobachtet die Proctor-Software die Aktionen der Studenten. Das System ist flexibel und ermöglicht es dem Gastgeber, die Regeln für jede Prüfung festzulegen. Zum Beispiel können in einigen Fällen Studenten einen Taschenrechner verwenden; in anderen Fällen benötigen sie möglicherweise Stift und Papier.
Während der Prüfung erkennt das System automatisch die folgenden Arten von Verstößen:
Im Online-Proctoring-Modus, wenn der gesamte Prozess von einer Person kontrolliert und überwacht wird, können andere Arten von Verstößen gemeldet werden:
Proctor markiert automatisch alle potenziellen Regelverstöße und fügt sie dem Bericht hinzu. Jeder markierte Eintrag enthält Informationen über die Art des Verstoßes, wie das Wegschauen vom Bildschirm oder das Öffnen eines neuen Tabs, und einen Zeitstempel.
Basierend auf den Ergebnissen der Prüfung berechnet Proctor die Gesamtwahrscheinlichkeit von Verstößen während der Prüfung:
Mit anderen Worten, Proctor kann sofort bestimmen, welcher Prüfling zuerst überprüft werden muss.
Basierend auf den Ergebnissen der Prüfung können wir die folgenden Aktionen für jeden Prüfling durchführen:
Alles wird von einem KI-Proctor erledigt. Der offensichtliche Vorteil dieses Modus ist, dass er die Gesamtkosten der Prüfung reduziert. In vielen Situationen ist jedoch die menschliche Beteiligung einfach unersetzlich, wie zum Beispiel:
Zusätzlich zum vollständig automatisierten KI-Proctoring gibt es drei Modi mit menschlicher Beteiligung:
Jeder Modus hat seine eigene Benutzeroberfläche und Methodik für die Arbeit mit Operatoren, die wir in den folgenden Artikeln ausführlich besprechen werden.
Wir hoffen, dass Sie nun verstehen, wie das Online-Proctoring-System im Allgemeinen funktioniert. Unsere nächsten Artikel werden die Technologien hinter der Proctoring-Lösung für Online-Prüfungen erkunden.