Unterstützung von Schülern mit Dyskalkulie: ein Leitfaden für Lehrer

01 February, 2024

Das Erkennen der Anzeichen von Dyskalkulie bei unseren Schülern ist entscheidend, um effektive Unterstützung und Intervention zu bieten. Während gelegentliche Schwierigkeiten in Mathematik bei Kindern typisch sind, können anhaltende Probleme auf ein zugrunde liegendes Problem hinweisen, das Aufmerksamkeit erfordert. Hier sind wichtige Anzeichen, auf die man achten sollte:

 

Allgemeines Wohlbefinden: Schüler mit Dyskalkulie zeigen oft Angst vor dem Schulbesuch und dem Ablegen von Prüfungen. Diese Angst kann von einer negativen Selbstwahrnehmung ihrer Intelligenz begleitet sein. Sie können sich zurückziehen und erwarten zu scheitern, zeigen Frustration und Widerwillen, sich mit Mathematik zu beschäftigen, was sich auf andere Fächer ausdehnen kann.

 

 

Hausaufgaben machen: Schüler mit Dyskalkulie verbringen typischerweise übermäßig viel Zeit mit Hausaufgaben und werden schnell müde. Konzentration ist selbst bei einfachen Aufgaben schwierig, und sie suchen häufig die Bestätigung von Erwachsenen. Vergesslichkeit bei Hausaufgaben und Schwierigkeiten, ihre Arbeit zu erklären, sind häufig, was oft zu emotionalen Ausbrüchen während der Hausaufgabensitzungen führt.

 

 

Typische Fehler auf Primarstufe: In der Grundschule können Schüler mit Dyskalkulie Schwierigkeiten mit räumlichen Beziehungen haben, wie links/rechts und oben/unten. Sie können auch Schwierigkeiten mit grundlegenden Zahlenkonzepten haben, wie das Vertauschen von Ziffern oder das Schreiben als Spiegelbilder. Grundlegende arithmetische Operationen wie Addition und Subtraktion stellen erhebliche Herausforderungen dar, die Frustration und Verwirrung verursachen.

 

 

Typische Fehler auf Sekundarstufe: Wenn Schüler in die Sekundarschule übergehen, können sich ihre mathematischen Schwierigkeiten verstärken, insbesondere in Bereichen wie Multiplikation, Division und Brüche. Sie können auch Herausforderungen bei textbasierten Mathematikaufgaben begegnen und Schwierigkeiten haben, mathematische Konzepte in realen Kontexten anzuwenden. Gedächtnis- und Organisationsschwierigkeiten können ihre Fähigkeit beeinträchtigen, Erklärungen zu behalten oder zuvor gelernte Konzepte zu erinnern.

 

Beispiele für Schwierigkeiten:

  • hat Probleme mit Substitutionsübungen, z.B. ? – 8=13, oder löst sie falsch, z.B. 5-8=13
  • tauscht Zahlen aus, um das Überschreiten der Zehner- oder Hundertergrenze zu vermeiden, z.B. 234-236=202
  • geht mit dem Einmaleins mechanisch, papageienartig um, ohne das dahinterstehende logische Verständnis (sie wissen, dass 5×5=25 ist, aber rezitieren die gesamte 5er-Reihe von Anfang an, um 6×5 zu beantworten)
  • nimmt 6:3= und 3:6= als dieselbe Summe wahr
  • versteht die Bedeutung von Kommas in Dezimalbrüchen nicht und berechnet, dass 1.6 + 1.6 = 2.12

 

Für Schüler, die Anzeichen von Dyskalkulie zeigen, ist Intervention entscheidend. Die Calcularis-App bietet gezielte Unterstützung, um Schülern zu helfen, ihre mathematischen Schwierigkeiten zu überwinden. Durch den Fokus auf Bereiche wie Zahlenverarbeitung, Orientierung auf der Zahlenlinie, Automatisierung und Selbstkonzept kann Calcularis Schülern helfen, Vertrauen aufzubauen und ihre mathematischen Fähigkeiten zu verbessern.

 

 

Als Pädagogen ist es für uns wichtig, proaktiv Schüler mit Dyskalkulie zu identifizieren und zu unterstützen. Indem wir die Anzeichen verstehen und Ressourcen wie Calcularis nutzen, können wir eine unterstützende Lernumgebung schaffen, in der alle Schüler gedeihen können.


 

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