"Alle vier Klassen haben deutlich besser abgeschnitten als frühere Jahrgänge. Für mich ist das kein Zufall. Im Bereich “Sprache im Fokus” haben wir diese Deutlichkeit vorher nie gesehen."
Beat Röthlisberger, Schulleiter
Eine öffentliche Schule im Schulkreis Brugg im Kanton Aargau führte Grafari in vier Klassen der 1. und 2. Klasse ein. Zwei Jahre später absolvierten dieselben Klassen zu Beginn der 3. Klasse den kantonalen Standardtest.
Alle vier Klassen erzielten im Bereich “Sprache im Fokus” deutlich bessere Ergebnisse als frühere Jahrgänge. Die Schule lag bereits vorher leicht über dem kantonalen Durchschnitt. Der Abstand ist jetzt jedoch auffallend deutlich.
"Alle vier Klassen haben deutlich besser abgeschnitten als frühere Jahrgänge. Für mich ist das kein Zufall. Im Bereich “Sprache im Fokus” haben wir diese Deutlichkeit vorher nie gesehen."
Beat Röthlisberger, Schulleiter
Der Schulkreis Brugg beschult rund 1'600 Schülerinnen und Schüler. Die Klassen sind gross und in ihrer Zusammensetzung heterogen. Die Spannweite reicht in jedem Jahrgang von Kindern mit intensivem Förderbedarf bis hin zu solchen, die weit über den Lehrplanerwartungen arbeiten.
Schulleiter Beat Röthlisberger und Heilpädagogin Karin Mühlberg verfolgten dasselbe Ziel: eine gezieltere individuelle Förderung und ein systematischeres Vorgehen in der Sprachförderung, insbesondere in der Rechtschreibung. Klassische Lehrmittel, auch digitale, konnten das nicht leisten. Sie boten Inhalte, aber keine adaptive Lernsteuerung. Die Diagnosearbeit kostete Zeit, die den meisten Lehrpersonen fehlte.
Röthlisberger benennt klar, was die Ergebnisse erklärt: nicht die Menge des Übens, sondern die Qualität. Dank der adaptiven Steuerung arbeiten die Kinder genau an den Punkten, die für ihren individuellen Lernfortschritt entscheidend sind. Wo ein Kind kleinere Schritte braucht, passt sich das Programm an. Wo es bereit ist weiterzugehen, geht es weiter.
Für Karin Mühlberg, die als Heilpädagogin mit Spezialisierung auf Legasthenie und Dyskalkulie an der Schule tätig ist, liegt der praktische Gewinn in der Präzision der Diagnose. Im normalen Unterricht kostet es viel Zeit, genau zu erkennen, wo ein Kind Schwierigkeiten hat. Diese Zeit fehlt dann für die eigentliche Förderarbeit.
"Ich sehe sofort, wo ein Kind Schwierigkeiten hat, und kann gezielt eingreifen. Im normalen Unterricht braucht die Diagnose viel länger, und dadurch bleibt weniger Zeit für die eigentliche Förderung."
KARIN MÜHLBERG, HEILPÄDAGOGIN
Das Coach-Dashboard zeigt den aktuellen Lernstand jedes Kindes so klar, dass Mühlberg es inzwischen in Elterngesprächen und in der offiziellen Berichterstattung einsetzt. Wenn das Programm an seine Grenzen stösst, macht es das sichtbar und lenkt die Aufmerksamkeit der Lehrperson gezielt dorthin, wo sie gebraucht wird.
Die Schule setzt auch Calcularis für die Mathematikförderung ein, nach denselben Grundsätzen: adaptive Unterstützung, Echtzeit-Fortschrittsanzeige und eine gemeinsame Systematik, die Fortschritte über Klassen und Lehrpersonen hinweg nachvollziehbar macht.
Grafari hat der Schule ausserdem auf organisatorischer Ebene etwas gegeben: ein gemeinsames Rechtschreibkonzept, das alle Lehrpersonen teilen. Wo es vorher kein einheitliches System gab, ist jetzt klar, woran jedes Kind arbeitet und welche Selbstkorrekturen gemäss des individuellen Lernfortschritts des Kindes angewendet werden können.
"Vor allem das Selbstvertrauen und die Motivation verändern sich. Ich höre von Kindern, die sich vorher kaum etwas zugetraut haben: Ich kann das jetzt. Das ist gar nicht mehr so schwierig. Bei einem Kind gab es grosse Mühe mit der Laut-Buchstaben-Zuordnung. Nach einigen Monaten mit Grafari war das wie ein Wendepunkt. Plötzlich konnte es sicherer lesen und schreiben und hat sich im Unterricht ganz anders eingebracht."
KARIN MÜHLBERG, HEILPÄDAGOGIN
Röthlisberger bringt es auf den Punkt: Leistung und der emotionale Zugang zum Lernen sind keine getrennten Ziele. Beides entwickelt sich zusammen, wenn die richtigen Bedingungen da sind. Die Testergebnisse sprechen eine deutliche Sprache. Genauso das Kind, das sich vom Gefühl der Unfähigkeit abwendet und wieder einen positiven emotionalen Zugang findet.
Nicht alle Lehrpersonen haben die Programme sofort übernommen. Einige arbeiteten weiterhin mit ihren eigenen Methoden. Eine Kollegin, erinnert sich Röthlisberger, habe über längere Zeit intensiv mit klassischen Ansätzen gearbeitet, ohne die erhofften Ergebnisse zu erzielen. Sie ergänzte ihren Unterricht schliesslich durch Grafari. Die Resultate überzeugten sie. Diese Lehrperson arbeitet heute aktiv mit dem Programm.
Mühlbergs Beobachtung deckt sich damit: Die Einstellung wandelt sich in dem Moment, in dem Fortschritte sichtbar werden. Die Ergebnisse und die Veränderung im Engagement der Kinder sprechen für sich.
Das praktische Üben ist auf gezielte und kurze Trainingseinheiten ausgelegt. Die Einheiten dauern je nach Klassenstufe 10 bis maximal 20 Minuten. So können die Trainingseinheiten im Unterricht oder Zuhause - zum Beispiel im Rahmen eines Wochenplans – sehr einfach in den Schulalltag eingebettet werden. Auch eine Vertretungslehrperson kann zu jederzeit eine zielgerichtete Einheit durchführen, ohne vorher eingewiesen worden zu sein.
"Wenn man es konsequent umsetzt, kann das ein echter Wendepunkt sein, weil man plötzlich eine klare Systematik hat, die im Schulalltag trägt."
BEAT RÖTHLISBERGER, SCHULLEITER
Calcularis und Grafari passen sich dem Lernstand jedes Kindes an, ergänzen Ihren bestehenden Unterricht und geben Lehrkräften ein klares Bild vom Fortschritt jedes Schülers.