Kucian, Grond, Rotzer, Henzi, Schönmann, Plangger, Gälli, Martin & von Aster (2011). NeuroImage, 57(3), 782 to 795.
Diese Studie liefert den ersten neurobiologischen Beleg dafür, dass ein computergestütztes Training die räumliche Zahlrepräsentation bei Kindern mit Entwicklungsdyskalkulie verbessert und gleichzeitig die Hirnaktivität verändert. 16 Kinder mit Dyskalkulie und 16 Kontrollkinder absolvierten ein fünfwöchiges Training mit einer Vorgängerversion von Calcularis (15 Minuten täglich, fünf Tage pro Woche). Vor und nach dem Training wurden neuropsychologische Tests sowie funktionelle MRT-Aufnahmen durchgeführt. Die Kinder zeigten nach dem Training eine bessere räumliche Zahlrepräsentation, mehr korrekt gelöste Rechenaufgaben und eine veränderte Aktivierung in parietalen Hirnregionen, die zentral für die Zahlverarbeitung sind. Kucian et al., NeuroImage, 2011.